Rückblick: Der ‚Summer of Migration’2015

„Heute, knapp zwölf Monate danach, leben rund 90.000 Flüchtlinge im Land, an den Außengrenzen stehen Zäune, der damalige ÖBB-Chef ist jetzt Kanzler und gibt nur noch staatsmännische Interviews, der damalige Polizeichef ist jetzt Verteidigungsminister und setzt auf Abschottung, ein getauschter Innenminister will die Notverordnung, der nicht mehr ganz so junge Außenminister regt Internierungslager auf Mittelmeerinseln an und in die Hofburg zieht vielleicht ein Freiheitlicher ein.“

 

Guter Rückblick von S. Kaltenbrunner – wir stimmen zu! Nicht aber dem Nicht-Können und Nicht-Wissen! ( Nachlesen im Artikel: Link )

Von wegen Nicht-Können Österreichs, falls wieder vermehrt Geflüchtete kommen.

Von wegen Nicht-Wissen der Polizei – die Innenministerin beschrieb vor der sog. „Flüchtlingskrise“ die zukünftigen Migrationsbewegungen mehr als hinreichend, noch dazu völlig aufgebauscht. Die „Krise“ war von allen maßgeblichen politischen Parteien gewollt. Denn sie sind alle für die Abschottung Europas. Dafür nimmt man die Spaltung der Gesellschaft und die Beschneidung der Rechte der sozial Schwachen skrupellos in Kauf.

 

Hier spricht Kaltenbrunner Klartext:

„Heute hat Österreich, nicht zuletzt getrieben durch den rasanten Aufstieg der Freiheitlichen, die strengsten Asylgesetze in Europa, war federführend in der Schließung der Balkanroute, setzte Obergrenzen fest, überlegt, in den kommenden Wochen eine Notstandsverordnung einzuführen. Ob die Maßnahmen in diesem Ausmaß wirklich notwendig sind, sei dahingestellt. Dass 90.000 Flüchtlinge eines der reichsten Länder der Welt in den Abgrund treiben, dürfte eher unwahrscheinlich sein.“

 

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