Zero tolerance for female genital mutilation

Gestern war der Internationalen Tages gegen weibliche Genitalverstümmellung (FGM):

Frauen fliehen aus den selben Gründen wie Männer vor Armut, Krieg, Folter, Hunger, mangelnder Bildung und medizinischer Versorgung. Darüber hinaus sind sie Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt, die nur sie als Frauen betreffen wie Genitalverstümmelung, Zwangsprostitution, Zwangsverheiratung, Steinigung, Witwenverbrennung, Vergewaltigung, häusliche Gewalt, Mädchen- und Frauenmorde innerhalb der Familie, Frauenhandel, die Verweigerung bzw. der Nicht-Zugang zu Bildung usw.

Diese frauenspezifischen Menschenrechtsverletzungen sind in vielen Ländern nicht dezidiert als Fluchtgründe anerkannt, da bis in die frühen 90er-Jahre das Thema Gewalt gegen Frauen ausschließlich unter dem Diskriminierungsaspekt und nicht als Menschenrechtsfrage behandelt wurde.

Die Initiative Frauen auf der Flucht startete mit der gestrigen Demonstration gegen FGM eine Kampagne, mit dem Ziel, frauenspezifische Fluchtgründe ausdrücklich als Gesetztestext in die Genfer Flüchtlingskonvention (GF) zu bringen. Diese muss daher auch für den österreichischen Staat verpflichtend sein. Die GF ist stark an den Fluchtgründen von Männern orientiert. 1948 wurde die Gleichberechtigung der Geschlechter zwar menschenrechtlich verankert, die frauen- bzw. geschlechtsspezifische Verfolgung wurde als asylerhebliches Merkmal in der Genfer Flüchtlingskonvention von 1951 nicht berücksichtigt.

Gewalt gegen Frauen ist eine Menschenrechtsverletzung – Frauenrechte sind Menschenrechte!

Fight fortress Europe!
Smash patriarchy worldwide!

 

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