Nyatta must stay!

Deportation of Nyatta planned beginning of december – protest!
Nyatta´s Abschiebung Anfang Dezember geplant – Protest!

Nyatta_detention20131119

Nach Nyatta´s abgebrochener Abschiebung(Info s.u.) beeilte sich die Polizei, seinem Anwalt die geplante Abschiebung nach Gambia Anfang Dezember mitzuteilen. Lassen wir das nicht zu! Protestiert weiter! Fordert eine umgehende Freilassug von Nyatta J., da er nach wie vor Asyl(Beschwerde in 1.Instanz ist offen) und auch einen humanitären Aufenthaltstitel erhalten kann. Aufschiebende Wirkung wurde vom AGH nicht gewährt, es laufen Beschwerden beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte und gegen die Schubhaft.

Heute konnten wir Nyatta in der Schubhaft am Hernalser Gürtel besuchen. Er freut sich überschwenglich über das große Interesse und die Unterstützung. Nyatta bedankt sich bei allen, die sich über Online-Petition, Mails, Anrufe und persönlich gegen seine Abschiebung stark machen. Nyatta ist allerdings nach dem Abschiebeversuch psychisch und physisch ziemlich angegriffen und angespannt, ob er endlich aus der Schubhaft entlassen wird und eine Chance auf den positiven Abschluss seines Asylverfahrens erhält.  

Bitte appellieren Sie weiterhin dringend an>
>Innenministerium> johanna.mikl-leitner@bmi.gv.at, ministerbuero@bmi.gv.at; karl-heinz.grundboeck@bmi.gv.at,
>Österreichischen Asylgerichtshof(Präsident Mag. Harald Perl)> einlaufstelle@asylgh.gv.at
>und die Wr. Fremdenpolizei (Mag. Steinwender)> lpd-w-afa-3-frb@polizei.gv.at, bpdw.frb@polizei.gv.at;
Schreiben Sie auch an die AUA, die Verantwortung gezeigt und die Abschiebung Nyatta´s abgebrochen hat und bedanken Sie sich: Info s.unten!
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Nyatta is planned to be deported to Gambia beginning of december, police told his lawyer. Don´t let this happen – protest! Today, we visited Nyatta in detention at Hernalser Gürtel. He is very excited about all the solidarity you have shown. His big Thank-you goes to everyone who supports him through petitions, mails, calls and practical actions. After his deportation was stopped by the pilote of his airplaine, Nyatta is obviously very strained. He worries when finally he will be released from detention and get a chance to wait for a positive decision in his open asylum case. Suspensive effect has been denied by the Austrian Asylum Court, applications at the European court of Human Rights and against the detention are running.

https://www.facebook.com/Nyatta.muss.bleiben

Please protest:

>Interior Ministry> johanna.mikl-leitner@bmi.gv.at, ministerbuero@bmi.gv.at; karl-heinz.grundboeck@bmi.gv.at,

>Austrian Asylum Court/ Österreichischer Asylgerichtshof(Präsident Mag. Harald Perl)> einlaufstelle@asylgh.gv.at

>and the Alien Police/ Wr. Fremdenpolizei (Mag. Steinwender)> lpd-w-afa-3-frb@polizei.gv.at, bpdw.frb@polizei.gv.at; 
And say Thank you via: https://www.facebook.com/AustrianAirlines?fref=ts or customer.relation@austrian.com!
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Danke an die Crew und den Piloten der AUA,
der Verantwortung gezeigt und Nyatta´s Abschiebung abgebrochen hat! Bitte bedankt euch in Nyatta´s Namen aufhttps://www.facebook.com/AustrianAirlines?fref=ts oder über die „Lob und Tadel“ Adresse: customer.relation@austrian.com!
So sollten sich alle Airlines Verhalten – bei jeder Abschiebung auf Grund fehlenden Aufenthaltsstatus´!
Als Kund*innen von Austrian Airlines wollen wir nicht, dass diese Geld daran verdient, dass sie Menschen unter Zwang in jene Länder zurückbringt, aus denen sie fliehen mussten. Es ist unverantwortlich, Menschen, die nichts verbrochen haben – und Flucht ist kein Verbrechen – dorthin zu verfrachten, wo sie in Gefahr sind. Es ist unverantwortlich, Schubhäftlinge, die oft mit Beruhigungsmitteln wehrlos gemacht werden, zu befördern und wegen der Gefahr im Evakuierungsfall nicht zulässig.
Der Pilot der AUA hat die Abschiebung nicht mit seiner Verantwortung vereinbaren können und abgebrochen. Ebenso wie Nyatta J. selbst, sprachen Mitreisende Crew und Pilot an und drückten ihre Ablehnung aus. Offenbar vehement genug, dass dieser Nyatta J. samt Polizisten aus dem Flieger schickte. Zuvor wurde die AUA-Hotline und auch die Crew beim Head Office am Flughafen informiert, dass einer der Passagiere gegen seinen Willen und im noch laufenden Asylverfahren deportiert werden sollte. Während des Check-ins wurden Mitreisende mit Flyern darauf aufmerksam gemacht. Im Flugzeug setzten sich viele von ihnen solange nicht, bis sie sicher waren, dass Nyatta ausgestiegen war.
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