Archive | Oktober 2013

„We will not leave before we find a collective house“

#Refugeeprotesttwitter

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Refugee Protest Camp Vienna at AkBild: Wed, Oct.30th, 10.30 a.m. Press conference

Refugee Protest Camp Vienna at the Academy of Fine Arts
Press conference wednesday, Oct. 30th at 10.30 a.m.
Academy_oct29.2ß13DanielWeber
Photo credits: neuwal, Daniel Weber
At the occasion of a public discussion about the future of the movement on Oct 29th, Refugee Protest Camp Vienna is looking for protection at the Academy of Fine Arts. Right now the Aula of the Academy is used as a place for political discussions and gathering. Working groups are built, people are planning to stay here over night. Come and support! Spread!
There will be a press conference on wednesday, October, 30th, 2013 at 10.30 a.m.
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Midnight Update from oct. 29th: Erste Medienberichte: Akademie-Rektorin Blimlinger im O-Ton: „Das ist keine Besetzung, morgen sehen wir weiter..“(Gerhard Tuschla, ZIGE.TV)

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„Die Flüchtlinge selbst sprechen davon, nicht zu besetzen sondern Schutz zu suchen. Das bisherige Quartier, das ehemalige Servitenkloster in Wien, steht ihnen nur noch bis morgen Mittwoch als Unterkunft zur Verfügung. Für die Verbliebenen Flüchtlinge konnte bisher noch kein gemeinsames neues Quartier gefunden werden. Weiter Updates folgen…“ (neuwal)

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APA: Servitenkloster-Flüchtlinge verbringen Nacht in der Akademie:

„Männer wollen weiterhin in gemeinsames Quartier – Pressekonferenz am Mittwochvormittag
Wien – Die bisher im Wiener Servitenkloster untergebrachten Flüchtlinge rüsten sich für eine Nacht in der Akademie der Bildenden Künste. Nach einer Diskussionsveranstaltung am Dienstagabend mit 200 Studierenden blieben 24 Flüchtlinge dort und riefen später via Twitter auf, Schlafsäcke und Matratzen vorbeizubringen. Das Refugee Protest Camp Vienna lädt für Mittwochvormittag zu einer Pressekonferenz, um die weiteren geplanten Schritte bekannt zu geben.

Die Gruppe drängte darauf, weiterhin gemeinsam untergebracht zu werden, sagte ein Unterstützer. Die Flüchtlinge erklärten, in der Akademie der Bildenden Künste „Schutz zu suchen“, sie hätten Angst dass jemand aus ihrer Gruppe abgeschoben wird. Rektorin Eva Blimlinger sprach von einer Besetzung. Sie wolle zwar, dass die Flüchtlinge das Gebäude verlassen, habe aber auch erklärt, dass sie nicht die Polizei zur Räumung rufen werde.

Derzeit würden ihnen nur Einzelquartiere angeboten, die Flüchtlinge wollen jedoch zusammenbleiben, betonte ein Unterstützer. Per 30. Oktober müssen sie wegen Renovierungsarbeiten aus ihrer bisherigen Bleibe im Servitenkloster ausziehen. Sie suchten dort Schutz, da sie befürchten, jemand aus der Gruppe könnte abgeschoben werden.“ (APA, 29.10.2013, http://derstandard.at/1381370317825/Servitenkloster-Fluechtlinge-sind-in-Akademie-der-Bildenden-Kuenste )

Sicherheitsfirma G4S soll in Gefängnis gefoltert haben

Artikel auf derStandard.at (28. Oktober 2013):

Das Personal eines der gefährlichsten Hochsicherheitsgefängnisse in Südafrika soll Häftlinge in „schockierender“ Weise misshandelt und die Kontrolle über die Situation verloren haben, berichtet BBC online. Das Gefängnis wird von der britischen Sicherheitsfirma G4S geführt. Die südafrikanische Regierung hat inzwischen die Führung des Gefängnisses komplett übernommen und eine Untersuchung eingeleitet.

Häftlinge berichteten von Elektroschocks, die als Folter eingesetzt worden seien – auch seien Injektionen zwangsweise verabreicht worden. G4S dementiert die Vorfälle und erklärt, es gebe keine Hinweise auf Misshandlungen durch ihre Mitarbeiter.

Der BBC liegt Filmmaterial vor, auf dem das Klicken eines Elektroschocks und ein Kreischen zu vernehmen ist. Weiters ist ein Gefangener zu sehen, der versucht sich der Verabreichung von Medikamenten zu widersetzen.

G4S

Wissenschafter eines Forschungsprojekts an der Wits Universität in Johannesburg berichten, dass sie im Zuge einer einjährigen Untersuchung Aussagen über Elektroschocks und Schlägen von nahezu 30 Gefangenen aufgenommen hätten. „Manche berichteten, sie fielen in Ohnmacht, wenn die Elektroschocks zu intensiv wurden“, berichtete Ruth Hopkins vom Wits Forschungsprojekt. Mithäftlinge erzählten von Knochenbrüchen und anderen schweren Verletzungen.

Ein Exhäftling berichtete, dass die Elektroschocks als Folter eingesetzt worden seien. Ein gekündigter Mitarbeiter des Aufsichtspersonals sagte aus, dass auch Wasser über die Häftlinge geschüttet worden sei, um die Wirkung der Elektroschocks zu erhöhen.

G4S wiederum spricht von einem Anstieg der Gewalt im Gefängnis im Zuge eines Arbeitsstreites, berichtet BBC. Mehr als 300 Mitarbeiter seien nach einem inoffiziellen Streik entlassen worden.

Die südafrikanischen Gefängnisbehörden erklärten bereits vergangenen Monat, dass sie das Gefängnis nahe Bloemfontein übernommen hätten, da die private Sicherheitsfirma die Kontrolle über die Einrichtung verloren habe.

Andy Baker, regionaler Präsiden von G4S Afrika, erklärte hingegen, die Verabreichung von Medikamenten sei Aufgabe eines eigenen medizinischen Personals gewesen. Nach seinem Informationsstand habe es niemals Misshandlungen dieser Art gegeben. Aber falls sie konkrete Informationen bekämen, würden die vollständig untersucht werden. (frei, derStandard.at 28.10.2013)

Art, Activism, Academy

finalposter
Art, Activism, Academy:
Diskussionsveranstaltung mit Aktivist*innen der Refugee Protest Bewegung Wien, sowie Lehrenden und Studierenden der Akademie der bildenden Künste

Die vielfache Einbindung der Akademie in die andauernden Refugee Proteste ist durch die aktive Beteiligung Studierender und Lehrender seit deren Beginn im Herbst 2012 gegeben. Die Initiative Kunst_Kultur : Stop Deportation, als Plattform von Unterstützer*innen aus dem Kreise der Akademie der bildenen Künste, hat bereits in verschiedenen Aktionen auf die Situation und Forderungen von Refugees aufmerksam gemacht und Solidarität bekundet. Was an aktivem Austausch unter anderem mit einem Soli-Picknick im Servitenkloster begonnen hat, soll fortgesetzt und neu verhandelt werden um eine breitere Öffentlichkeit zu mobilisieren.

“Die aktuellen 
Dynamiken des Widerstandes der Geflüchteten verlangen ständige
 Vernetzung, um die Solidarität der verschiedenen Kämpfe zu
 vereinen.” – Rex Osa, Refugee Aktivist (D)

Join the Refugee Protest Vienna!
Participate in the discussion on the future of the movement!

Moderation: Farhan Raza (Aktivist & ehemaliger diplomatischer Angestellter in der pakistanischen Botschaft), tba.

Dienstag, 29. Oktober 2013, 18:30 Uhr.
Aula der Akademie der bildenden Künste,
Schillerplatz 3, 1010 Wien

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Art, Activism, Academy:
Discussion with activists from the Refugee Protest Movement Vienna as well as teachers and students
from the Academy of Fine Arts

The Academy’s frequent involvement in the ongoing refugee protests is defined by the active participation of students and teachers since it began in fall 2012. The initiative Kunst_Kultur: Stop Deportation – a platform of supporters connected with the Academy of Fine Arts – has drawn attention to the situation and demands of refugees and shown solidarity through a variety of activities. The active exchange that began at events such as a solidarity picnic in Vienna’s Servite Monastery will continue and be renegotiated in an effort to mobilize the wider public.

“The current dynamics of the refugees’ resistance require constant networking in order to unite the solidarity of the different struggles.” – Rex Osa, refugee activist (D)

Join the Vienna Refugee Protest Movement!
Participate in the discussion on the future of the movement!

Moderation: Farhan Raza (activist & former diplomatic employee at the Pakistani embassy), tba.

Tuesday, October 29th 2013, 6.30 pm
Main Hall of the Academy of Fine Arts
Schillerplatz 3, 1010 Vienna

miki 2

aus: Augustin, Nummer 353, Seite 17

The Afghans in the closed centre

Blog: Getting the Voice Out

The  162 Afghans arrested with violence during actions this week were released due to a shortage of places in the detention centers.

Many other Afghans who do not participate in the actions,were arrested and imprisoned over the last weeks. As if the government is taking a revenge.

There are more than fifty of them at this moment in the closed detention centres.

If  they have no passport or “laissez passez” necessary for there deportation,the autorities give them a  “  European ” laissez passez, a document of which the legality is questioned by the lawyers of the Afghan refugees.

The deportations happen in strict secrecy ( two cases of which we know, and probably more .. ) . They do not get their ticket for the flight, as the law states, and do not know what flight they will be put on. The flight can go trough Amsterdam , Istanbul, Moscow …..

One of them even testified of an injection that he got before his flight . He woke up in Moscow. This is verry hard to confirm, because after this last message he disappeared  and contact was broken.

Could it be possible that the foreignersoffice is afraid for an invasion of the airport if one of those deportations gets public ?

The two companies that collaborate with this deportations are KLM and Turkish Airlines, in a less frequent case, this is SN Brussels Airlines

For people who can move easily and quickly send us your mobile phone number to gettingthevoiceout@riseup.net . If we know the hour of a deportation  , we will send you an SMS to come to the airport …

Further articles:

Turn over in closed centre

Belgium police  charge peaceful Afghan refugees in Belgium

afghans

Val Namotte la Xorguina_Facebook

Facebook: Protection 4 Afghans in Belgium

Ich will leben!

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