Diskussionsveranstaltung, 30.01.2013

Diskussionsveranstaltung, 30.1.: We demand our rights! Perspektiven der Flüchtlingsproteste rund um die Votivkirche

WO: Hörsaal II, NIG Erdgeschoß, Universitätsstraße 7, 1010 Wien
WANN: Mittwoch, 30.1.2013, 18:30 bis 20:00

Seit November letzten Jahres finden in Österreich Flüchtlingsproteste statt, die mittlerweile eine historische Dimension erreicht haben. Nach einem Marsch vom Erstaufnahmezentrum Traiskirchen nach Wien errichteten über 100 Flüchtlinge im Sigmund Freud-Park ein Protestcamp, das am 28. Dezember von der Polizei geräumt wurde. Mit dem Ortswechsel in die Votivkirche und einem Hungerstreik haben sich Flüchtlinge in Österreich zum ersten Mal in der jüngsten Zeit selbstorganisiert und lautstark zu Wort gemeldet.
Seither dauert der Protest an – die Forderungen der Flüchtlinge haben weite Teile der Öffentlichkeit erreicht und eine längst überfällige Debatte rund um das Thema Asyl und Menschenrechte angefacht.
In einer ersten Runde werden die wichtigsten Eckpunkte für die Mobilisierung der Flüchtlinge dargestellt. Danach werden die Forderungen der Flüchtlinge gemeinsam mit Angehörigen der Universität Wien und des Ludwig Bolzmann Instituts für Menschenrechte diskutiert. In der Schlussrunde geht es um die Perspektiven für die politische Mobilisierung und die Forderungen der Protestierenden.

Prof. Dr. Ulrich Brand
Leitung des Instituts für Politikwissenschaft
Marissa Lobo
Aktivistin und Künstlerin, Unterstützerin
Prof. Dr. Prof. Manfred Nowak
Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte
Prof. Dr. Sieglinde Rosenberger
Institut für Politikwissenschaft, Forschungsgruppe INEX
Catrin Seefranz
Kulturwissenschaftlerin, Unterstützerin
Mohamad Zafar Shajahan
Refugee Protest Camp Vienna

Nach der Diskussionsveranstaltung wird zum Solidaritätsfest ins Wiener WUK geladen (Währinger Str. 59, 1090 Wien)

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