„Wir fordern unsere Rechte!“

24.November : 9 h Protestmarsch vom Flüchtlingslager in Traiskirchen nach Wien

16 h-18h Demonstration vor dem Asylgerichtshof (Laxenburgerstr. 36 – 1100 Wien)

Am Samstag, den 10. November fand eine Demontration mit Flüchtlingsprotesten inWien und überall in Europa statt. Geflüchtete, Migrant_innen,Asylwerber_innen und Unterstützer_innen protestierten gegen rassistische Asylpolitik Europas im Allgemeinen und Österreichs im Speziellen.

Die Situation ist seitdem unverändert!

Die meisten Geflüchteten warten jahrelang auf das Ergebnis ihres Asylantrags. Der Zugang zu grundlegenden Ressourcen, wie angemessene Ernährung, Kleidung, Unterbringung und Bildung werden extrem beschwert, besonders durch das Fehlen von kostenloser juristischer Hilfe. Die Unterbringung in isolierten und überfüllten Lagern verschärft diese Situation und nimmt Geflüchteten jede Chance auf Bewegungsfreiheit und soziale Anbindung. Darüber hinaus sind sie der Willkür der Behörden ausgeliefert.

Österreich schiebt Menschen in Regionen ab, wo ihnen Krieg und Verfolgung droht.

In der fortwährenden Diskussion über die Unterbringung von Asylwerber_innen tragen das Innenministerium und die Bundesländer ihre internen Konflikte auf dem Rücken der Geflüchteten aus, deren Bedürfnisse kaum berücksichtigt werden. Die einzigen Optionen, die staatliche Institutionen Geflüchteten bereitstellen sind unmenschliche Pseudo- Lösungen, wie Unterbringung in Containerlagern oder Zwangsverlegung in abgelegene Gebiete.

Die Situation in Traiskirchen ist so unerträglich, dass die Bewohner_innen nun ihren Protest durch einen Marsch nach Wien tragen werden.

Sie fordern:

– Ausreichendes und genießbare Essen in Traiskirchen

– Austausch aller Übersetzer_innen in Traiskirchen

– Mehr Ärzt_innen in Traiskirchen

– Asyl innerhalb weniger Tage

– Sprachschule in Traiskirchen

– Zugang zu rechtlicher Unterstützung

– Zugang zu praktischer Berufsausbildung

Zeigen wir unsere Unterstützung!!!

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