Archive | November 2012

Sat, Dec. 1st, 2 p.m. Protest Rally at the Refugee Camp, 6 p.m. Stephansplatz, MQ/Ecke Mariahilfer Straße), Parliament & Graben/Ecke Kohlmarkt

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Freedom of movement for all refugees!

We will rise!

Kommt alle um 14 Uhr zum Refugee Protest Camp im Votivpark! Sagt es weiter, bringt viele Leute zum Aktionsnachmittag mit den Flüchtlingen, laufend Aktionen – Info: 0650 3720881, Twitter :: @refugee_action, :: #refugeecamp

Ab 18h Kundgebungen am Stephansplatz, am Marcus Omofuma-Denkmal (Museumsquartier/Ecke Mariahilfer Straße), am Parlament und am Graben/Ecke Kohlmarkt

(Infos+Hintergründe auf Deutsch siehe unten)

Location: Sigmund-Freud-Park/Schottentor (Subway: U2, Tram 1, D, 37, 38, 43, 44…)
Everyone come and join the Refugee Protest Camp at 2pm! Spread the word, bring friends and families!

At 6pm, several rallies are registered in the inner city of Vienna:
at Stephansplatz, at Marcus Omofuma Memorial (Museumsquartier/Mariahilfer Straße), at the Parliament and at Graben/Kohlmarkt

Fresh information concerning the Refugee-Protest and its demands:
Info-mobile: 0650 3720881
Twitter :: @refugee_action, :: #refugeecamp

„We the refugees from Traiskirchen now raise our voices and demand our rights. We demand from the authorities following improvements:

The translators which are being used during the asylum cases must all be replaced with new ones. These translators have been working here for a very long time, and they are making jokes about people. They translate deliberately wrong and because of that many people got bad court procedures, negative verdicts and interviews.
After getting two negatives from the court, the court asks us to pay court and lawyer fees that amount 220,- and in case someone does not pay this amount, he is taken to prison. This is unacceptable because we are not criminals, we are just not allowed to work as asylum seekers. We demand that we don’t have to pay for court or lawyer fees anymore.
Deportations must all be stopped. People must be able to stay here or go to another country.
We demand more translators for doctor visits, especially translators of the Urdu language.
Generally we demand more doctors for refugees.
There are many transfers to backward areas in Austria´s countryside. This must stop. Because these are small areas where is no legal advice, shopping possibility, which practically means isolation where refugees cannot get help when they need.
Inside the camp, german language courses and practical work courses must be opened. And for the german language school, we need translators.
Children of the families staying in the camp must attend an ordinary school with local children.
Food must be much healthier and nutritious. The refugees have to be able to cook for themselves or to take the food to their rooms.
There must be proper and good clothes and shoes available for all seasons.
The working conditions and the amount that is paid for cleaning and cooking is not enough and must be improved.
Travel tickets for 3 times a week must be provided, so that everyone can get to know the country, the people and their living, and their own legal situation and asylum process.
We need a barber in the camp for men and women.
Pocket money in the amount of 40,- per month is absolutely not enough and must be increased.
We need real and proper sanitary articles. We need also such articles as nailcutters or mirrors, because there are no mirrors in bathrooms(!).
In the refugee camp, we are isolated from the rest of the world because there is no internet access and no television. We need both to stay in contact with our families and friends. We live in the 21st century but we don´t have access to modern media and forms of communication. We demand free internet access in the camps and satellite tv receivers to get informations about the world.

We demand these basic rights from the austrian government, the european union and for all refugees worldwide.

We call on the austrian government to fullfill its responsibilities towards the refugees.

We will continue our actions until our voices are being heard and our demands fullfilled.“

There are lots of ways to support the refugee movement. Further info:http://refugeecampvienna.noblogs.org/
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FORDERUNGEN DER PROTESTIERENDEN FLÜCHTLINGE

Bewegungsfreiheit für alle Flüchtlinge!

We will rise!

„Wir sind Flüchtlinge, in Österreich angekommen um Asyl zu suchen und hier ein neues Leben aufzubauen. Unsere Länder sind zerstört, durch Krieg, Militärgewalt, und Armut aufgrund kolonialistischer Politik. Wir kommen aus Pakistan, Afghanistan, Somalia, Nigeria, Gambia, Syria, Kurdistan, Iran und anderen Ländern und sind nun hier im Flüchtlingscamp Traiskirchen. Wir dachten, dass wir in diesem Camp Hilfe und Unterstützung von Österreich bekommen, aber was wir hier gesehen und erfahren haben, ist, dass der österreichische Staat bisher nicht gezeigt hat, dass wir willkommen sind. Wir verharren im Flüchtlingscamp unter sehr schlechten Bedingungen.

Wir, die Flüchtlinge aus Traiskirchen erheben nun unsere Stimmen und fordern unsere Rechte. Wir verlangen von den Verantwortlichen folgende Verbesserungen:

1) Die Dolmetscher*innen, die während der Asylverfahren im Einsatz sind, müssen alle durch neue ersetzt werden. Diese Dolmetscher_innen arbeiten hier seit sehr langer Zeit, machen Witze über Betroffene. Es bestehen gravierende Kommunikationsprobleme. Die Dolmetscher_innen übersetzen teilweise absichtlich falsch – dies hat negative Auswirkungen auf die Gerichtsverfahren sowie die Interviews mit Behörden/Beamten. Die Folge sind oftmals negative Bescheide sowie schnelle Abschiebungen. Es gibt mehrere Fälle, in welchen in diesem Zusammenhang bereits innerhalb 2 Wochen der zweite negative Bescheid ausgehändigt wurde.

2) Wir fordern wieder Zugang zum Verwaltungsgerichtshof und mehr Verfahrenshilfe. Es werden mehr Anwaltsverteter_innen gefordert, weil ein privater Anwalt bis zu 2000 Euro kosten kann.

3) Alle Abschiebungen müssen gestoppt werden. Es muss den Menschen möglich sein, hier zu bleiben oder in ein weiteres Land zu gehen.

4) Wir fordern mehr Dolmetscher_innen für Arztbesuche, insbesondere Übersetzer_innen der Urdu Sprache.

5) Wir fordern generell mehr Ärzte und Ärztinnen für Flüchtlinge.

6) Es gibt viele Überstellungen in abgeschiedene, ländliche Gegenden. Das muss gestoppt werden da vor Ort benötigte Infrastruktur nicht gewährleistet wird. Die Menschen haben keinen Zugang zu Rechtsanwälten oder Möglichkeiten zum Einkaufen. Das bedeutet für Flüchtlinge faktisch Isolation, da sie derzeit nicht zu benötigter Hilfe kommen.

7) Im Camp selbst müssen Deutschkurse und Berufsvorbereitungskurse mit Praxis-Schwerpunkt z.B. im handwerklichen Bereich eingeführt und abgehalten werden. Auch für die Deutschschule brauchen wir Übersetzer_innen.

8) Kinder von Familien, die im Camp leben, müssen in reguläre lokale Schulen mit ortsansässigen Kindern gehen können.

9) Das Essen muss gesünder und nahrhafter sein. Die Flüchtlinge müssen die Möglichkeit haben, sowohl selbst zu kochen als auch das Essen in ihre Zimmer mitzunehmen.

10) Saubere und gute Kleidung und Schuhe für alle Jahreszeiten muss zur Verfügung stehen.

11) Die Arbeitsbedingungen im Camp müssen verbessert werden und der Betrag, der für Reinigen und Kochen bezahlt wird ist nicht ausreichen.

12) Tickets für den Öffentlichen Verkehr müssen unentgeltlich angeboten werden, zumindest für 3 Tage, so das jede und jeder die Möglichkeit hat, das Land, die Menschen, deren Leben kennenzulernen. So ist es auch möglich, zu Rechtsinformationen zu kommen und sich um den eigenen Fall rechtlich zu kümmern.

13) Wir benötigen einen Friseur für Männer und Frauen.

14) Das Taschengeld in der Höhe von 40.- monatlich ist absolut nicht ausreichend und muss erhöht werden.

15) Wir benötigen dringend diverse Sanitärartikel. Artikel wie Nagelscheren, Spiegel,..

– es sind nicht einmal Spiegel in den Badezimmern vorhanden(!).

16) Im Flüchtlingscamp sind wir vom Rest der Welt isoliert weil wir keinen Internetzugang und kein Fernsehen haben. Wir benötigen beides, um Kontakt mit unseren Familien und Freunden zu haben. Obwohl wir im 21sten Jahrhundert leben haben wir keinen Zugang zu modernen Medien sowie modernen Formen der Kommunikation. Wir fordern freien Internetzugang in den Camps und TV mit Sat-Empfang um Informationen von der Welt zu erhalten.

Wir fordern diese grundlegenden Rechte von der österreichischen Regierung, der Europäischen Union, für Flüchtlinge weltweit. Wir ersuchen die österreichische Regierung, ihrer Verantwortung gegenüber den Flüchtlingen nachzukommen.

Wir werden unsere Aktionen solange fortsetzen, bis unsere Stimmen gehört, und unsere Forderungen erfüllt sind.“
(21.November 2012)

Es gibt viele Möglichkeiten, die Flüchtlingsbewegung zu unterstützen. Aktuelle Infos: http://refugeecampvienna.noblogs.org/

Daily Actions at refugee camp – Demo on Sat, dec.1st, 2p.m.

Aktuelle Aktionen und Events im Camp – Erste disziplinäre Maßnahmen gegen Protestteilnehmer

Macht jederzeit mit bei Aktionen und Gruppen im Refugee camp: Banner bemalen, Bike kitchen, Trommeln, die Organisationsgruppen unterstützen!
– English text-version below-

Mi, 28.11., künstlerischer Flashmob vor dem Bundesministerium für Inneres, Herrengasse, in Planung
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Sa, 1.Dez.2012 Demostart im Camp bei der Votivkirche.
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Die Unterstützung aus der Bevölkerung ist groß, das Materialzelt, das am Vorabend fast leer war, füllt sich wieder mit Kleidung und Schlafutensilien. Dennoch werden weiterhin viele Dinge und helfende Hände benötigt:

– kleine und insbesondere große Zelte, Isomatten, Schlafsäcke
– Feste Schuhe ab etwa Größe 42
– Jacken, große, warme Winterbekleidung
– Erste Hilfe Utensilien
– Geldspenden
– Walkie-Talkies

Aufgaben, die auf dem Camp zu tun sind:

Schichtpläne für Securtiy-, Infopoint- und Kochschichten hängen am Camp aus, bitte eintragen und helfen. Außerdem werden Autofahrer_innen benötigt.

Mach jederzeit tagsüber mit bei den Gruppen im Refugee camp: Austausch mit Flüchtlingen, zusammen kochen, Banner bemalen, Trommeln bringen, die Organisationsgruppen unterstützen, oder das Fahrrad in der Bike kitchen vor Ort reparieren. Für alle Anfragen wegen Unterstützung kommt bitte zum Info Point im Camp oder meldet euch unter folgender Nummer: 0680 320 5000 / refugeesolidarity@servus.at

Lies unseren Blog und leite den Link weiter: http://refugeecampvienna.noblogs.org/

Kommt vorbei, nehmt Freund_innen mit und zeigt den protestierenden Refugees eure Solidarität! :: twitter: refugee camp vienna

Hintergrund: Siehe unten
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Wed, nov.28, artistic flashmob in front of Ministry of Inner affairs, Herrengasse, 1010 Vienna.
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Sat, 1st of december at 2pm – drum jam opening of demo at the refugee camp (Schottentor)
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Join the daily groups at the refugee camp, talk with the refugees, cook together, draw banners, bring drums, support the organisation groups, or repair ur bike at the bikekitchen in the camp…..
For any offers and support you want to give, come to the camp info point at any time or contact: +43 (0)680 320 5000 refugeesolidarity@servus.at
Come by, bring friends and show your solidarity to the protesting refugees! :: twitter: refugee camp vienna
See our blog and forward: http://refugeecampvienna.noblogs.org/
greetz from the refugee camp Vienna!

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Hintergrund – Aktuelles rund um den Protest:

[ 27. Nov 2012 ] http://no-racism.net/article/4289/

„Das Parlament hört nicht zu

Auf der Refugee-Demo am Dienstag vom Protest Camp im Sigmund-Freud-Park ziehen 800 Menschen durch die Innere Stadt. Unter dem Motto „We demand our rights!“ fordern sie das Recht zu bleiben und die Aufhebung des Arbeitsverbots. Mindestens 30 Personen, die am Protestmarsch am Samstag teilgenommen hatten, wurden am Dienstag aus Traiskirchen weggebracht.

Sie stehen auf den Stufen vor dem Parlament und sprechen ihre Forderungen in ein Megaphon. Die Menge hinter ihnen klatscht und bejubelt sie, als die Redebeiträge erst auf Urdu, dann auf Deutsch vorgetragen werden. Das Parlament nimmt keine Notiz, das Bild ist symbolhaft: Geflüchtete stehen vor den heiligen Hallen des hohen Hauses und schreien die Steine an. Sie fordern ihr Recht auf ein normales Leben ein, viele Menschen mit gesichertem Aufenthaltsstatus, die nicht selbst betroffen sind, zeigen sich solidarisch und unterstützen die Forderungen, die Antwort sind Absperrgitter und ein paar Polizeibeamt_innen, die aufpassen, dass die Forderungen ja vor der Tür bleiben. Gestartet war die Demo am Refugee-Protest-Camp, das mittlerweile seit vier Tagen im Sigmund-Freud-Park ist.

Vom Parlament aus zieht die Demo weiter über den Ring, vorbei am Maria-Theresien-Platz zum :: Marcus-Omofuma-Stein vor dem Museumsquartier. Die Sambaband Rhythms of Resistance spielt, die Leute rufen „No Border, No Nation – Stop Deportation!“. Mittlerweile ist die Demo kleiner geworden, 500 Menschen sind noch dabei als es dunkel wird. Nach diesem Stop, bei dem über Omofuma und seinen Tod in der Schubhaft gesprochen wird, geht es zurück. Über den Heldenplatz geht es weiter zum Innenministerium, dann über den Minoritenplatz und die Herrengasse zurück zum Camp.

Aus Traiskirchen wurde berichtet, dass 20-30 Personen, die am Samstag am Protestmarsch teilgenommen hatten, in ein Lager bei Salzburg verlegt wurden. Das Erstaufnahmelager in Traiskirchen ist mit fast dreimal so vielen Leuten belegt, wie vorgesehen. Dass die ersten, die umquartiert werden, jetzt Personen sind, die sich aktiv an den Protesten beteiligen, ist dennoch ein Akt der Repression und soll einschüchtern. Schon vor wenigen Wochen waren Geflüchtete, die zum Protestcamp der Somalischen Community aus Traiskirchen gekommen waren, auf die abgelegene Kärntner Saualm gebracht worden. Damit sind sie weg vom Protest, weg von der Möglichkeit, sich zu organisieren. Ihre Forderung nach menschenwürdiger Unterbringung wird damit keineswegs erfüllt, denn auch die Lager, in die sie danach kommen, sind Lager, überbelegt, ablegen und erfüllen alles, wogegen die Proteste sich richten. Dazu kommt noch, dass sie meist irgendwo fernab jeglicher Infrastruktur liegen und die Menschen, die dort wohnen müssen, kaum Möglichkeiten auf soziale Interaktion haben.

Obwohl jetzt offenbar wieder damit begonnen wird, aktive Geflüchtete ins österreichische Hinterland zu schicken, sind auch zur Demo am Dienstag wieder 70 Asylsuchende aus Traiskirchen angereist. Viele müssen immer wieder zurück nach Traiskirchen, weil im Lager immer wieder Anwesenheitskontrollen durchgeführt werden.“

Gute Stimmung und Solidarität am dritten Tag des Refugee Protest Camps

– Bericht zum 27.11.2012 von http://no-racism.net/

Die protestierenden Refugees im Sigmund Freud Park konkretisieren ihre Forderungen, Ute Bock und Josef Hader solidarisieren sich mit den Protesten. Gleichzeitig schikaniert die Polizei Antifaschist_innen beim Besuch der FPÖ-Führung im Flüchtlingslager Traiskirchen. Am Nachmittag beteiligen sich 250 an einer Solidaritäts- kundgebung mit dem Protestcamp vor der Universität Wien.
Demonstration: Dienstag, 27.11., Treffpunkt 14 Uhr im Protestcamp

Das Versammlungszelt in der Mitte des Refugee Protest Camps ist gut gefüllt. Geflüchtete Aktivist_innen, Unterstützer_innen und Journalist_innen sind zur Pressekonferenz erschienen. „We want our rights“, das kommunizieren die Refugees einmal mehr. Die :: bestehenden Forderungen (siehe http://no-racism.net/article/4274) haben sie wiederholt, [:: zwei dringende neue sind hinzugekommen:

1. Unser Asyl sollte gewährleistet sein. Insbesondere, solange die Situation in unseren Ländern sich nicht verbessert hat. Ist dies nicht der Fall, sollten wir die Möglichkeit haben, unseren legalen Status in Österreich zu verlängern.
Wenn ihr uns nicht erlaubt länger hier zu bleiben und uns abschieben wollt, dann bitte löscht unsere Fingerabdrücke, sodass wir in einem anderen Land um Asyl ansuchen können und nicht abgeschoben werden.

2. Wir brauchen eine Arbeitserlaubnis. Wir wollen für uns selbst sorgen. Wir wollen nicht vom Staat abhängig sein. Wir verlangen, dass man uns unsere Würde als Menschen zurückgibt.
:: Audiomitschnitt der Pressekonferenz

Trotz einsetzenden Nieselregens war die Stimmung gut und das Camp voll. Ute Bock und der Josef Hader kamen zum Protestcamp und erklärten ihre Solidarität mit dem Protest der Refugees.

:: Audiomitschnitt der Statements auf http://no-racism.net/article/4287/

Gleichzeitig schikanierte die Polizei Antifaschist_innen, die in Traiskrichen gegen die FPÖ und deren Besuch im überfüllten Flüchtlingslager protestierten. Sie störten Interviews der FPÖ-Führungsrige um HC Strache, Barbara Rosenkranz und Harald Vilimsky mit Sprechchören und trugen ein Transparent: „Rassismus tötet“. Die Polizei drängte sie aus der Einfahrt des Lagers, als die Gruppe zum Bahnhof aufbrach, begleitete sie ein Aufgebot. Kaum waren sie um die nächste Ecke und außer Sichtweite der Pressekameras, umstellte die Polizei die Gruppe und kontrollierte alle Personalien, ob aufgrund des Fremdenpolizeigesetzes oder wegen der unangemeldeten Versammlung, war unklar. In Ermangelung von Schreibgerät fotografierten die Polizist_innen die Ausweise der Antifas und begleitete sie noch weiter durch die Stadt.

Am Nachmittag fand in der Nähe des Protestcamps vor der Universität Wien um 16 Uhr eine Solidaritätskundgebung von Studierenden statt. Die Kundgebung war sehr kurzfristig angekündigt worden und trotzem kamen mehr als 250 Leute. Einige Flüchtlinge erzählten über das Protestcamp und schilderten ihre Forderungen. Viele der Teilnehmer_innen kamen nachher mit aufs Camp, wo die Stimmung gut war.“

Tue, 27th + Sat, dec. 1st at 2p.m. – Demonstrations starting at the refugee camp

– German text-version below-
Tuesday, 27th of november at 2pm – drum jam opening of demo from the refugee camp (Schottentor) to BMI (Bundesministerium für Inneres) – Herrengasse – Museumsquartier – Parliament.!

Join the daily groups at the refugee camp, draw banners, bring drums, support the organisation groups, or repair ur bike at the bikekitchen in the camp…..
For any offers and support you want to give, come to the camp info point at any time or contact: +43 (0)680 320 5000 refugeesolidarity@servus.at

Come by, bring friends and show your solidarity to the protesting refugees! :: twitter: refugee camp vienna
See our blog and forward: http://refugeecampvienna.noblogs.org/

greetz from the refugee camp Vienna!

Heute Dienstag ab 14 Uhr, Trommelsession zur Demoeröffnung des Refugee camps vom Schottentor – BMI – Herrengasse – Museumsquartier – Parlament.

Mach jederzeit tagsüber mit bei den Gruppen im Refugee camp bei der Votivkirche, Banner bemalen, Trommeln bringen, die Organisationsgruppen unterstützen, oder das Fahrrad in der Bike kitchen vor Ort reparieren. Für alle Anfragen wegen Unterstützung kommt bitte zum Info Point im Camp oder meldet euch unter folgender Nummer: 0680 320 5000 / refugeesolidarity@servus.at

Lies unseren Blog und leite den Link weiter: http://refugeecampvienna.noblogs.org/

Gruß vom Refugee Camp Vienna

FPÖ-Auftritt verhindern!

FPÖ-Auftritt in Traiskirchen heute verhindern!

Um10:00 Uhr will die FPÖ heute eine „Begehung“ im Flüchtlingslager Traiskirchen machen. Eine Gegendemonstration ist geplant und einige Leute sind bereits am Weg nach Traiskirchen!
Um 12:30 Uhr soll es dann eine Pressekonferenz der FPÖ im Ristorante Pierino am Hauptplatz 19 geben.

Oder eben auch nicht…

Weiterleiten!

Presseaussendung

Josef Hader solidarisiert sich mit Geflüchteten im Refugee Camp Vienna

Montag 11.00 PK Refugee Camp Vienna im Sigmund Freud-Park

Wien (OTS) – Josef Hader hat angekündigt, am Montag, 26. November, um 12:00 direkt mit Geflüchteten das Gespräch zu suchen und vor Ort im Sigmund Freud Park Ihre Anliegen und Forderungen zu unterstützen. Die Menschen sind am 24. November zu Fuß den Weg von Traiskirchen nach Wien marschiert, und erheben ihre Stimmen um auf die untragbaren Misstände im Lager selbst, als auch auf die menschenunwürdige Behandlung ihrer Asylgesuche aufmerksam zu machen.

In einer Pressekonferenz um 11.00 Uhr werden Flüchtlinge und UnterstützerInnen genauer die Situation erläutern.

Forderungen der Geflüchteten:

1. Unser Asyl sollte gewährleistet sein. Insbesondere, solange die Situation in unseren Ländern sich nicht verbessert hat. Ist dies
nicht der Fall, sollten wir die Möglichkeit haben, unseren legalen Status in Österreich zu verlängern. Wenn ihr uns nicht erlaubt länger hier zu bleiben und uns abschieben wollt, dann bitte löscht unsere Fingerabdrücke, sodass wir in einem anderen Land um Asyl ansuchen können und nicht abgeschoben werden.
2. Wir brauchen eine Arbeitserlaubnis. Wir wollen für uns selbst sorgen. Wir wollen nicht vom Staat abhängig sein. Wir verlangen, dass man uns unsere Würde als Menschen zurückgibt.

Stimmen Sie mit unseren Forderungen überein, dann unterstützen Sie uns und schließen sich unserem Flüchtlingscamp im Sigmund Freud Park an!

http://refugeecampvienna.noblogs.org

Flyer

 

 

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