Archive | August 2012

Volksstimmefest 2012

Liebe FreundInnen, liebe UnterstützerInnen der Initiative „Familie und FreundInnen gegen Abschiebung“!

Der September wird ein aktiver Monat für uns.

Nach unserer Gründung im Juni wollen wir im September verstärkt an die Öffentlichkeit gehen. Wir kämpfen weiter für das Bleiberecht von Yaya, Omar, Zekeriye und vielen anderen. Wir werden aber Ende September auch mit unseren Forderungen auf die Strasse gehen!

Im Rahmen unserer Aktionstage 26.-28.9. wird es unter anderem eine Demonstration am 27.9.2012 geben (Treffpunkt Omofuma-Denkmal, U2 Mariahilferstrasse, 16:00).

Wir wollen dich mehr über unsere Aktivitäten informieren und auch einladen mitzumachen. Das Volkstimmefest, das diesen Samstag und Sonntag im Prater stattfindet, ist eine gute Gelegenheit dazu.

Beim Stand von Asyl in Not, der Kommunistischer Initiative und beim Stand der SozialistischenLinksPartei -SLP kannst du AktivistInnen und UnterstützerInnen, die sich in unserer Initiative gegen Abschiebung vernetzen treffen und dir Flyer mit unserem Programm vom 26.-28.9. holen. Im Frauenpunkt.  wird es am Sonntag eine Diskussion mit dem Titel “Kein Mensch ist illegal”(13.30 – 15.30h) geben, wo unsere Initiative auch vertreten sein wird.

Schau vorbei!

Volkstimmefest
Sa, 1.9., 13h – ca.21h und So 2.9.,10 – ca.20h
1020 Prater Jesuitenwiese
(Strassenbahnlinie 1 bis Ecke Wittelsbachstrasse)

The Resistance of Asylum Seekers in Germany

——- english below ——–

500 x 20 Euro: Spendenkampagne für den Protestmarsch der Flüchtlinge nach Berlin

Um die Residenzpflicht abzuschaffen!

Um die Abschiebungen zu stoppen!

Um die Flüchtlingslager zu schließen!

Um für uns Flüchtlinge in Deutschland bessere Lebensbedingungen in Würde und Menschlichkeit zu erzielen…

…nehmen wir, die protestierenden Flüchtlinge, es auf uns und werden am 08.09.12 einen 600km langen Weg von Würzburg zu Fuß nach Berlin antreten. Dort werden wir demonstrieren und unsere Forderungen anbringen bis sie erfüllt sind.

Um dieses Vorhaben zu verwirklichen sind wir auf Ihre Solidarität und Ihre finanzielle Unterstützung angewiesen.Bitte spenden Sie! Jeder Betrag ist willkommen, ob 10, 20, 50 Euro oder noch mehr. Bitte helfen Sie uns, diesen Spendenaufruf zu verbreiten! Sprechen Sie FreundInnen, Familie und NachbarInnen auf unseren Marsch an. Gerne auch via Facebook,Twitter und anderen Netzwerke.

Verfolgen Sie unseren Protestmarsch auf unserer Homepage: www.refugeetentaction.net

Ihre Spende ist steuerlich absetzbar! Sie erhalten auf Wunsch eine Spendenquittung.  Bei Spenden bis 200 Euro reicht der Kontoauszug als Nachweis.

Bankverbindung:

Förderverein Karawane e.V.

GLS Gemeinschaftsbank eG

Stichwort: Protestmarsch Berlin

Kontonummer: 4030780800

Bankleitzahl: 43060967

IBAN: DE28430609674030780800
BIC: GENODEM1GLS

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(English)
500 x 20 Euro: Donate for the protest march of refugees to Berlin

To abolish Residenzpflicht!

To stop deportations!

To close refugee camps!

To achieve better living conditions in dignity for us refugees in Germany!

To realise these demands, us, the protesting refugees, on the 8th of September 2012, will start a 600km march on foot from Würzburg to Berlin. There, we will demonstrate and voice our demands until they will be fulfilled.

We need your solidarity and financial support. Please donate. Any amount is welcome, if 10, 20, 50 Euros or even more.

Please help to spread this call for donations. Alert friends, family and neighbous to this march. Don’t hesitate to use facebook, twitter and other networks.

Follow our march on our homepage: http://www.refugeetentaction.net

Your donation is tax deductiable. On demand, you will receive a receipt. For donations up to 200 Euro, the account statement suffices as confirmation.

Account details

Förderverein Karawane e.V.

GLS Gemeinschaftsbank eG

Subject: Protest March Berlin

Account number: 4030780800

Bankleitzahl: 43060967

IBAN: DE28430609674030780800
BIC: GENODEM1GLS

Solidarität statt Ausschluss

„Familien und FreundInnen gegen Abschiebung“ ist ein offenes Konzept. Wir sind solidarisch mit allen, die von Abschiebung bedroht sind und etwas dagegen tun wollen. Wir unterscheiden nicht, wer nach Ansicht österreichisher Behörden „gut integriert“ ist, perfekt Deutsch kann oder der Wirtschaft nützt. Jede Abschiebung zerstört das Leben und die Zukunft von Menschen, jede Abschiebung reißt Menschen auseinander. Dem setzen wir die Praxis gelebter Solidarität entgegen – in der Familie, FreundInnenkreise, in der Schule, am Arbeitsplatz oder wo Menschen ansonsten etwas miteinander zu tun haben.

Wir sind alle FreundInnen, wir sind alle Familie!

10.000 FreundInnen für Saied

Auch in Salzburg werden die gleichen Kämpfe gegen das unmenschliche Asylsystem in Österreich ausgefochten! Die Initiative „Familien und FreundInnen gegen Abschiebung“ zeigt sich solidarisch mit dem Verein Synbiose: zusammen LEBEN in Salzburg und unterstützt die Petition gegen die Abschiebung von Saied!

Wenn Saied Ahmadi (24), nach Afghanistan abgeschoben wird, erwarten ihn dort die Taliban. Saied hatte auf Seiten der Armee gegen den fundamentalistischen Terror gekämpft, die eigene Familie in seinem Heimatdorf konnte er nicht schützen. Das Elternhaus wurde mit Raketen beschossen, ein Bruder ermordet, Saied und sein Vater erhielten Drohbriefe. Als der Druck der Taliban zu groß wurde, desertierte Saied und floh. Seine Familie musste ebenfalls die Heimat verlassen und befindet sich inzwischen in Pakistan, während sich Saied bis Österreich durchschlug, wo er um politisches Asyl ansuchte.
In Salzburg holt er im Rahmen des Projektes MINERVA seinen Hauptschulabschluss nach, er ist Mitglied der Theaterwanderbande KNALSHIEF im Verein SYNBIOSE, auf der Radiofabrik gestaltet er mit Freunden die zweisprachige Sendung Freundschaftsbaum. Saied ist bestens integriert und hat viele Freunde und Freundinnen gefunden. Der Asylgerichtshof hat das Ansuchen von Saied Ahmadi nun in zweiter Instanz abgelehnt. Die Begründung klingt zynisch für einen Mann, der zwischen alle Fronten geraten ist. Sie lautet: Saied Ahmadi müsse ja nicht in sein Heimatdorf zurückkehren, er könne doch auch in der Hauptstadt Kabul bleiben, die sicher sei.

Saieds letzte kleine Chance ist ein Antrag auf Niederlassungsbewilligung. Seine FreundInnen unterstützen ihn dabei und starteten die Kampagne zusammenLeben! 10.000 FreundInnen für Saied. Hier kommen die FreundInnen von Saied zu Wort und erzählen, was Ihre Freundschaft zu Saied, was Saied ihnen bedeutet.

FB Fanpage

FB Veranstaltungsseite – symbolisch ein Zeichen für die Freundschaft setzen

Verein Synbiose: zusammen LEBEN in Salzburg

„Yaya soll bleiben“ bei den Afrikatagen

Die Initiative „Yaya soll bleiben“ geht weiter!

Noch einmal sammeln wir bei den Afrikatagen für die Finanzierung von Yaya’s Rechtsbeistand. Auch am letzten Tag des Afrikafestivals auf der Donauinsel werden AktivistInnen ab 15: 30 Uhr vor dem Eingang präsent sein und Spenden sammeln:

Bringen Sie „Das Bundesasylrad“ ins Rollen!
Drehen Sie ein Mal, folgen Sie der Entscheidung „des Rades“ und spenden Sie zwischen 2 und 10 Euro. In humanitären Härtefällen kann Duldung gewährt werden.
Außerdem Infostand und Mitmach-Aktionen!
Yaya mit seiner Tochter
Musikprogramm:
18:00 Uhr Mamadou Diabate´s Percussion Mania feat. Juan Garcia-Herreros
20:30 Uhr Jamaram
Link zu den Afrikatagen.

Jeden Dienstag Vernetzungstreffen gegen Abschiebung

„Familien & FreundInnen gegen Abschiebung“ braucht Ideen, Beteiligung, Verbreitung, Know-How und Solidarität von Einzelpersonen und Organisationen! Arbeiten wir zusammen!

Wir treffen uns jeden Dienstag von 18:00 – ca. 20h in Wien im Amerlinghaus, Stiftgasse 8 (U2/3 Volkstheater), 1070 Wien.

Wenn auch du dich gegen Abschiebungen engagieren willst, tritt mit uns in Kontakt: stop_deportation@gmx.at

Besser, du kommst später, als gar nicht. Am Programm steht Organisatorisches für die Kampagne (zu Beginn), dann für Einzelfälle.

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„Familien & FreundInnen gegen Abschiebung“ ruft auch für den 26.-28.9. zu drei großen Aktionstagen gegen Abschiebungen in Wien auf! Mehr Info demnächst hier am Blog!

Räumung von MieterInnen geht weiter- ohne Bescheid

Solidarität gefragt – diesmal keine Abschiebung, sondern Gewalt und mutwillige Zerstörung

Sonntag, 5.8., 15:14h: es geht weiter- ohne Räumungsbescheid:

Die Polizei ist ratlos.

Infos unter:
http://platzda.blogsport.eu/2012/08/03/pizzaria-anarchie-gewalt-raumung-spekulation-gentrifizierung/

BREAKING: 3.Aug 3 PM: vermieter und bautrupp wieder zurückgekehrt!!! Bitte solidarisieren und hinkommen. PizzeriA + Leute schützen!

‏@maoamjetzt 3:14 PM – 3 Aug 12
#polizei und besitzer wieder vor ort! schon wieder wurden kurzfristig alt und neubewohner_Innen aus ihrem haus ausgesperrt! kommt! #pizzeria

Presseaussendung Martin Just 3.August:
Spekulant bedroht Mieter/innen durch Bauarbeiter mit physicher Gewalt
Utl: Wild-West Praktiken haben in der Leopoldstadt Einzug gehalten

Nach einer schier unglaublichen Auseinandersetzung zwischen Wohnungsmietern und einem Immobilienspekulanten gestern nachts im 2. Wiener Gemeindebezirk droht die Lage weiter zu eskalieren. Auch heute, Freitag den 3. August lässt der Immobilienspekulant ungarische Bauarbeiter gegen Mieter/innen vorgehen. Bereits gestern hatte der Hausbesitzer Arven Mudaev versucht, ohne gerichtlichen Räumungsbescheid Prekariatsmieter/innen den Zutritt zu ihren Wohnungen und Räumlichkeiten in der Mühlfeldgasse 12 zu verwehren.

Bei diesem Vorhaben legte er besondere Dreistigkeit an den Tag: Herbeigekarrte ungarische Bauarbeiter, ein Schlüsseldienst und Privatdetektive bohrten die Schlösser mit Bohrmaschinen auf und schafften Baumaterial herbei um die Zugänge zuzumauern. Bei diesen Vorgängen befanden sich noch Menschen in den Wohnungen. Aufgebrachte Mieter/innen und Menschen, die ihnen zu Hilfe eilen wollten, wurde von muskulösen Arbeitern im Stiegenhaus der weitere Zutritt verwehrt. Die ebenfalls vor Ort anwesende Polizei war wohl ebenfalls überfordert und ratlos, anders ließe sich deren anfängliche Zurückhaltung nicht erklären.

Erst dem zu Hilfe gerufene Mietrechtsexperte und PolDi-Bezirksrat in der Leopoldstadt, Josef Iraschko, gelang es, eine Anzeige gegen Arven Mudaev vor Ort einzubringen. Angezeigt wurde Mudaev wegen Freiheitsberaubung, Nötigung und Amtsanmaßung, da für seine Agitation keinerlei gerichtliche Bescheide vorliegen. Selbst nach dem Einbringen der Anzeige musste die Polizei mehrmals deeskalativ einschreiten, da der Spekulant und seine Arbeiter den Mieter/innen weiter den Zutritt zu den Wohnungen verwehren wollten. Die Lage entspannte sich erst um 2:30 in der Früh nachdem die Bauarbeiter von Mudaev abgezogen wurden.

Rückfragehinweis:
Martin Just: 0650-6614048
Vor Ort in der Mühlfeldgasse 12: Daniel Hrncir, Onlinejournalist, 0650-3070134

http://pizza.noblog.org

Von diesen unglaublichen Vorgängen in der Mühlfeldgasse gibt es Umfangreiches Videomaterial, Journalist/innen sind eingeladen, dieses vor Ort in der Mühlfeldgasse zu besehen. In diesem Fall bitte mit Daniel Hrncir Kontakt aufnehmen.

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